Aufmarsch an Auffahrt

Die erste längere Wanderung im 2024 erstreckt sich über zwei Tage von Hergiswil nach Bumbach.

Hergiswil (510m) – Renggpass (885m) – Aemsigen (1362m) – Lütoldsmatt (1188m) – Ettlismatt (1514m) – Langis (1442m) – Übernachtung – Glaubenberg (1543m) – Trogenegg (1807m) – Sattelpass (1584m) – Glaubenbielen (1565m) – Sörenberg (1158m) – Salwideli (1351m) – Kemmeribodenbad (976m) – Bumbach (938m)

Tag 1: 27km / 1669m Aufstieg / 801m Abstieg / 7h55min

Tag 2: 32.5km / 1015m Aufstieg / 1511m Abstieg / 7h55min

Der erste Tag beginnt früh. Mit dem Leihvelo geht’s bis nach Hergiswil zum Hotel Roggerli. Von hier geht’s zu Fuss weiter hinauf auf den Renggpass und damit zur Grenze von Nid- und Obwalden. Vom Renggpass führt der Weg steil hinauf nach Ämsigen. Nach dem steilen Aufstieg geht’s eher flach weiter bis nach Lütoldsmatt. Nach der Querung der Schwandschlieren führt der Weg lange durchs Langenfeldmoos. Über den Ettlismattgrat geht’s hinein ins Grossschlierental, wo das grösste Moorgebiet der Schweiz liegt. Das neblige und eher kühle Wetter eignet sich gut fürs wandern, jedoch weniger fürs Biwak. Aus diesem Grund nächtige ich im Berghotel Langis und geniesse das bequeme Bett während vielen Stunden (das hat’s gebraucht!).

Am zweiten Tag ist das Wetter deutlich besser und die Sonne wärmt schon schön, als es kurz nach 08.30 Uhr weitergeht. Hoch und vorbei am militärischen Schiessplatz gibt es nun einige Wegabschnitte mit Schnee. Die Trogenegg ist mit 1807m der höchste Punkt der zwei Tage. Der Weg verläuft auf dem Obwaldner Höhenweg (Nr. 57) bis kurz vor Glaubenbielen. Dort zweigt mein Weg auf den Trans Swiss Trail (Nr. 2) ab hinunter nach Sörenberg. Von Sörenberg geht’s direkt entlang dem Skilift Rossweid hinauf. Auch hier gibt es wieder viele Moorflächen. Leider beginnt hier mein Schienbein zu schmerzen. Ich kämpfe mich vorbei am Salwideli hinunter ins Kemmeribodenbad, wo ich mich zum Abbruch meiner Wanderung entscheide. Ziel wäre eigentlich Sigriswil gewesen. Die letzten Meter entlang der Emme nach Bumbach geniesse ich trotz den Beinschmerzen. Es waren zwei lange Tage zu Fuss unterwegs, aber es hat gut getan!

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