Wandelen (CH, 2104m)

Nach der Erholung am Pfingstsonntag ist das Ziel für den Pfingstmontag gesetzt: der Arnigrat.

Flüeli Ranft (728m) – Höch Dossen (1885m) – Hohmad (1935m) – Arnigrat – Astelhorn (2083m) – Wandelen (2104m) – Wengenhorn (2099m) – Sachseln (471m)

Mit dem Velo geht es zum Bahnhof Luzern. Mit der S5 geht es nach Sachseln, wo es mit dem Postauto nach Flüeli Ranft geht. Einige Hundert Meter aus dem Dorf beginnt auch schon der lange (und nicht endend wollende) Aufstieg. Zuerst über eine erste grosse Wiese (Barfeld), dann durch einen schönen Buchenwald, vorbei an den Alphütten Unter- und Oberbüelen. Oben an dieser Weide angekommen sind bereits rund 900 Höhenmeter absolviert.

Nun geht es durch einen schönen Bergwald, mehr oder weniger auf dem Grat und daher deutlich interessanter als die Weide. Kurze Zeit später ist die Sicht ins Melchtal, den Storeggpass und die zahlreichen Schneeberge frei. Vorbei geht es am Höch Dossen, wo eine Gämse davonspringt.

Beim Hohmad brauche ich eine erste Mittagspause, bevor es wieder etwas runter zur Stockalp (und weiter zum Stucklichrüz) geht. Hier startet die weiss-blau-weisse Markierung und es geht wieder steil bergauf zum Anfang des Arnigrats.

Getragen vom Duft der Flühblumen geht es nun über den Arnigrat, der links und rechts steil abfallende Abhänge hat. Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig ist es bald kein Problem mehr. Übers Astelhorn geht es nun in grossen Schritten Richtung Wandelen, vorbei an Krokussen – der Schnee ist noch nicht lange weg und sogar noch ein bisschen da.

Die zweite Mittagspause mache ich auf dem Wengenhorn mit Blick zurück auf den Arnigrat und mit einer grandiosen Aussicht auf die Melchsee-Frutt und die zahlreichen Schneeberge.

Nun beginnt der ziemlich direkte Abstieg runter an den Sarnersee (1600 Höhenmeter). Zuerst durch einen ziemlichen Steinkegel dann zur Alp Wengen.

Ab Bachswengen werde ich von zwei Ziegen verfolgt, die sich einfach nicht abschütteln lassen wollen. Ein Paar versucht es mit Salz, was mässig klappt. Sie nehmen die Ziegen aber dann mit hoch – und ich nehme die noch fehlenden 600 Höhenmeter in Angriff. Das „Auslaufen“ entlang dem Sarnersee zurück nach Sachseln tut gut, so auch der erfrischende Wind auf dem See. Geschafft und mit etwas wackligen Beinen geht es nun wieder mit dem Zug zurück nach Luzern…

Comments

Hinterlasse einen Kommentar