Buochserhorn (CH, 1807m)

Endlich – für das Pfingstwochenende versprechen die Wetterprognosen wärmere Temperaturen und Sonnenschein. Zeit nach neuen Touren und Gipfeln in der Nähe zu suchen. Der Entscheid ist nicht ganz einfach, fällt für den Pfingstsamstag aber aufs Buochserhorn.

Buochs (478m) – Gitzitritt – Guberentossen – Buochserhorn (1807m) – Buochs

Mit dem Velo geht es zuerst entlang dem Vierwaldstättersee durch Horw, Hergiswil und schliesslich Stansstad. Auf der Fläche ist dann das Ziel der heutigen Tagestour bereits sichtbar.

Bei der Kirche in Buochs (478m) stelle ich das Velo ab und es geht zu Fuss weiter. Zuerst kreuzt man unterirdisch die Autobahn, von der man hier dank der Lärmschutzwände praktisch nichts hört. Wie sich zeigt wird sich dies noch ändern.

Beim ersten Abschnitt bin ich auf dem Nidwaldner Zentrumsweg (Nr. 570) unterwegs. Vorbei am Mittelpunkt der Zentralschweiz sowie der Ribikappelle geht es anschliessend in den kühlen Buochserwald. Das regnerische Wetter der vergangenen Wochen ist hier noch sicht- und spürbar: Der Wanderweg ist zum Teil matschig und rutschig.

Nun beginnt der Alpinwanderweg „Gitzitritt“, der vorläufig weiterhin ruhig im Wald aber stets steigend verläuft. Nach einiger kreuzt der Weg den Rübibach mit zahlreichen Verbauungen. Nach zweimaligem Kreuzen mit der Forststrasse führt der Weg bald am Ribihuisli (1217m) vorbei. Ab hier beginnt nun der steile Aufstieg und folgen exponiertere Stellen, die aber alle mit Stahlseilen gesichert sind. Der Abschluss bildet eine Leiter mit Armierungseisen im Fels.

Oben angekommen wechselt sich die Geräuschekulisse vom Dröhnen der Autobahn zum Bimmeln der Kuhglocken. Eindrücklich wie gut der Autoverkehr auch hier oben hörbar ist. Von hier ist das Buochserhorn sichtbar, dennoch geht es noch rund 45 Minuten bis zum heutigen Tagesziel.

Nach einer ausgiebigen Erholungspause geht es nun via Nidwaldner Zentrumsweg (Nr. 570) bergabwärts. Unterwegs blühen noch Löwenzahn und die ersten Sömmerungstiere sind anzutreffen. Bei den Arhölzliplanggen staune ich ob der Steilheit dieser Weide!

Von da an wird der Abstieg weniger steil und erfolgt grösstenteils wieder im Buochserwald. Beim Mittelpunkt der Zentralschweiz geniesse ich noch einmal die Aussicht bevor es dann mit dem Velo wieder Richtung Luzern geht.

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